Erfasse zuerst Aufgabe, Zugang, Daten und Rechte. Stoppe ungeklärte Übermittlungen vertraulicher Inhalte, benenne eine zuständige Person und kläre einen erlaubten Arbeitsweg. Unten findest du dafür fünf typische Situationen, einen ausgefüllten Inventareintrag und eine leere Vorlage zum Download.
Was ist Shadow AI – und was unterscheidet sie von Shadow IT?
Ein KI-Werkzeug wird zur Schatten-KI, wenn sein beruflicher Einsatz an der vorgesehenen Prüfung vorbeigeht. Das kann eine einzelne Person betreffen oder eine selbst gebaute Integration im Team. Eine bezahlte Lizenz, bekannte Marke oder lokale Installation beantwortet die Freigabefrage noch nicht.
Auch erlaubte Software kann einen ungeprüften Datenweg bekommen: etwa wenn jemand eine neue KI-Zusammenfassung aktiviert oder einen Connector mit zusätzlichen Leserechten verbindet. Prüfe deshalb immer Werkzeug und Verwendung. „Supportentwürfe mit synthetischen Beispielen“ ist eine andere Verwendung als „vollständige Kundentickets in ein Privatkonto laden“.
| Aspekt | Shadow IT | Shadow AI |
|---|---|---|
| Gegenstand | Ungeprüfte Hardware, Software oder Cloud-Dienste. | Ungeprüfte KI-Nutzung, auch innerhalb vorhandener Software. |
| Beispiel | Arbeitsdateien in einem privaten Cloudspeicher. | Ein KI-Assistent fasst diese Dateien ohne geklärten Zugang zusammen. |
| Was prüfen? | Zugänge, Datenablage, Betrieb und Zuständigkeit. | Zusätzlich Eingaben, Ergebnisprüfung, verbundene Werkzeuge und Aktionsrechte. |
Der Begriff ist keine eigene gesetzliche Risikoklasse und bedeutet nicht automatisch Datenleck oder Rechtsverstoß. Ob ein konkreter Einsatz zulässig ist, muss anhand der tatsächlichen Daten und Bedingungen beurteilt werden.
Shadow-AI-Selbstcheck: Was ist als Nächstes zu klären?
Beschreibe eine konkrete KI-Aufgabe und beantworte fünf Fragen. Die Prüfliste bündelt alle ausgelösten Schritte. Anschließend kannst du eine Alternative vergleichen und dieselben Angaben in einen offenen Freigabeantrag übernehmen.
KI-Einsatz prüfen.
Beantworte fünf Fragen. Danach erhältst du deine Prüfliste und kannst einen Antrag vorbereiten.
Lokal im Browser · kein Versand deiner Angaben
Deine Angaben
Eine Alternative zu diesem Arbeitsweg vergleichen
Ändere nur, was du anders planst. Der Vergleich zeigt, welche redaktionellen Prüfpunkte neu entstehen, bleiben oder nicht mehr ausgelöst werden. Er bestätigt keine Sicherheit und erteilt keine Freigabe.
Antrag vorbereiten
Übernommen werden deine ungeprüften Angaben. Ergänze, was du bereits weißt, und benenne Lücken ausdrücklich. Die Entscheidung steht weiterhin aus.
Vollständigen Antragsentwurf ansehen
Die Vorschau enthält dieselben Angaben wie der Textexport. Leere Angaben bleiben als offen erkennbar.
Antrag mitnehmen
Tabellen und gesamten Fall exportieren
Das Protokoll bleibt ein offener Entwurf. Ein Export bestätigt keine stattgefundene Prüfung.
ZIP und JSON enthalten deine Eingaben. Die JSON-Datei lässt sich unten wieder öffnen. Bewahre die Dateien passend zu ihrem Inhalt auf.
Dein Entwurf wird nicht automatisch gespeichert. Lade ihn herunter oder kopiere ihn, bevor du den Tab schließt. Keine technische Prüfung, Rechtsberatung oder betriebliche Freigabe.
Zur PrüflisteWarum entsteht Schatten-KI im Arbeitsalltag?
Hinter einer ungeprüften Nutzung kann eine ungelöste Aufgabe stehen: ein langes Dokument, eine fehlende Suchfunktion oder ein zu langsamer Freigabeweg. Privat vertraute Werkzeuge sind schnell verfügbar; eine neue KI-Funktion sieht möglicherweise wie ein normales Softwareupdate aus. Das erklärt den möglichen Einstieg, beweist aber keine bestimmte Ursache in deinem Betrieb.
Frage deshalb konkret: „Was möchtest du erledigen, welcher erlaubte Weg fehlt und welche Daten brauchst du?“ Eine erreichbare Ansprechperson und eine brauchbare Alternative machen die Antwort auf diese Fragen leichter.
Eine deutsche Erhebung – mit erkennbaren Grenzen
In einer Bitkom-Befragung von 2025 berichteten 8 Prozent der Unternehmen von verbreiteter Nutzung privater KI-Zugänge für die Arbeit, 17 Prozent von Einzelfällen. Weitere 17 Prozent vermuteten eine Nutzung, wussten es aber nicht sicher.

Diese Angaben beschreiben Antworten von Unternehmen im Jahr 2025. Sie sind weder eine Messung der heutigen Tokenwerk-Leserschaft noch ein Nachweis für einen einzelnen Betrieb. Auch vermutete und bestätigte Nutzung bleiben getrennt.
Fünf Beispiele: Wo ungeprüfte KI-Nutzung beginnt
| Situation | Ungeklärter Punkt | Erster Schritt |
|---|---|---|
| Privates Chatkonto für Besprechungsnotizen | Dürfen Namen und Kundenangaben in genau diesem Zugang verarbeitet werden? | Weiteren Upload anhalten; erlaubten Arbeitszugang klären. |
| Browserhilfe liest geöffnete Seiten | Welche Websites und Inhalte kann die Erweiterung sehen? | Berechtigungen und tatsächlichen Verwendungszweck prüfen. |
| Workflow sendet Tickets an eine Modell-API | Welche Felder, Logs und weiteren Empfänger sind beteiligt? | Den gesamten Weg zunächst mit synthetischen Daten dokumentieren. |
| Neue Zusammenfassung im vorhandenen SaaS-Produkt | Deckt die bisherige Prüfung auch diese Funktion und ihre Empfänger ab? | Funktionsänderung und Vertragsumfang neu abgleichen. |
| Agent mit MCP-Zugang zum Geschäftssystem | Darf er nur lesen oder auch Datensätze ändern und Nachrichten senden? | Werkzeugrechte auf die konkrete Aufgabe begrenzen; Aktionen getrennt prüfen. |
Die Kontotypen und Datenregeln bei Claude zeigen, warum „kostenpflichtig“ keine ausreichende Beschreibung ist. Bei Integrationen hilft der Guide Datenschutz bei n8n, auch Ausführungsdaten und nachgelagerte Dienste einzubeziehen.

Welche Risiken musst du getrennt prüfen?
Prüfe vier Bereiche: Daten und Empfänger, Ergebnisqualität, Zugriff und Aktionen sowie Verantwortung und Nachweis. Halte jeweils fest, was schiefgehen könnte, wer betroffen wäre und welche Begrenzung tatsächlich hilft.
| Prüffeld | Konkrete Frage | Mögliche Begrenzung |
|---|---|---|
| Daten und Empfänger | Verlassen personenbezogene oder vertrauliche Informationen den vorgesehenen Bereich? | Eingaben minimieren, Kontotyp und beteiligte Dienste klären. |
| Ergebnisqualität | Wird ein fehlerhafter Entwurf ungeprüft als Tatsache oder Kundenantwort übernommen? | Quellen und Pflichtangaben prüfen; fachliche Freigabe vor Verwendung. |
| Zugriff und Aktionen | Kann eine Integration mehr lesen oder schreiben, als die Aufgabe benötigt? | Zugänge trennen, Rechte begrenzen und Schreibaktionen gesondert freigeben. |
| Verantwortung und Nachweis | Ist klar, wer den Einsatz erlaubt und Veränderungen nachprüft? | Zuständige Rolle, Entscheidung und nächsten Prüfanlass im Inventar festhalten. |
Bei personenbezogenen Daten gehören insbesondere Zweck, Rechtsgrundlage, notwendiger Umfang, sichere Verarbeitung und Aufbewahrung zur Prüfung. Der Europäische Datenschutzausschuss erläutert diese Grundlagen. Das ist keine pauschale Freigabe eines Produkts und kein Ersatz für die Beurteilung deines Falls.
Shadow AI erkennen: Was zeigt welche Methode?
Beginne mit einer verständlichen Abfrage im Team und vorhandenen Freigabelisten. Technische Hinweise können diese Übersicht ergänzen. Sie erklären aber nicht von selbst, welche Aufgabe hinter einer Verbindung steckt oder ob eine Nutzung erlaubt ist.
| Methode | Kann Hinweise liefern auf | Beantwortet allein nicht |
|---|---|---|
| Aufgabenabfrage und Inventar | Zweck, Zugang, verwendete Datenkategorien und fehlende Alternative. | Ob Angaben vollständig sind oder Einstellungen technisch so umgesetzt wurden. |
| Erweiterungs- und Integrationsprüfung | Installierte Browserhilfen, Connectoren und eingeräumte Rechte. | Welche Inhalte tatsächlich übermittelt wurden. |
| Netzwerkbasierte App-Erkennung | Verbindungen zu erkannten KI-Diensten und je Produkt Nutzungsmetadaten. | Den vollständigen Promptinhalt, jede eingebettete Funktion oder sämtliche Geräte außerhalb der erfassten Wege. |
| Inhaltsprüfung mit zusätzlichen Funktionen | Je System erfasste Prompts oder Werkzeugaufrufe. | Eine Erlaubnis zur Beschäftigtenüberwachung oder lückenlose Erkennung. |
Ein konkretes Herstellerbeispiel: Microsoft trennt App-Erkennung und GenAI Insights. Die App-Erkennung ordnet Netzwerkverkehr Anwendungen zu; die gesonderte Inhaltsfunktion nutzt laut Dokumentation TLS-Inspektion und Deep Packet Inspection für Prompts und MCP-Vorgänge. Aus dem Erkennen eines Dienstes folgt daher nicht, dass der Inhalt jeder Eingabe sichtbar ist.
Mehr Datensammlung ist nicht automatisch die bessere Bestandsaufnahme. Zweck, Umfang, Rechtsgrundlage, Transparenz, Zugriffsrechte und Aufbewahrung einer Überwachung müssen selbst geprüft werden. Für den ersten Überblick reichen häufig Aufgabenbeschreibungen und Datenkategorien statt kompletter Promptverläufe. Die Herstellerbeschreibung ist kein unabhängiger Wirksamkeitstest und keine Empfehlung, eine Inhaltsüberwachung einzuschalten.
Eigener Praxistest: Was sieht ein vorgeschalteter Prüfweg?
Ein Prüfpunkt sieht nur die Anfragen, die ihn durchlaufen. Wir haben diese Grenze an einem eigenen lokalen Aufbau überprüft: sieben festgelegte Fälle, jeweils drei Wiederholungen. Von 21 Anfragen wurden zwölf durch die vorgeschalteten Regeln gestoppt; neun erreichten das Modell. Die drei direkten Modellaufrufe fehlten im Gateway-Protokoll. Drei Eingaben mit einem synthetischen Kontakttext passierten ebenfalls; ihr Inhalt wurde durch diese Regeln nicht geprüft.
Was wir tatsächlich aufgebaut haben
Ein Python-Gateway prüfte vier übermittelte Angaben: Anwendung, Kontotyp, Datenkategorie und gewünschte Aktion. Erlaubt war ausschließlich eine registrierte Testanwendung mit Arbeitszugang, synthetischen Daten und Entwurf als Aktion. Ein separater Mess-Proxy zählte die wirklichen Weiterleitungen an Ollama 0.40.8 mit qwen3.5:4b (Q4_K_M). Die Modelloptionen waren Temperatur 0, Seed 42, Kontext 4.096 und höchstens 128 Ausgabetokens; Thinking und Streaming waren deaktiviert.
Alle Eingaben waren künstlich, alle drei Dienste an die Loopback-Adresse gebunden, die Ollama-Cloudfunktionen abgeschaltet. Es wurden keine Kundenunterlagen, Konten oder Nachrichten verwendet. Der Ablauf und die erwarteten Ergebnisse wurden vor dem Versuch fixiert.

| Fall | HTTP | Am Modell | Im Gatewaylog |
|---|---|---|---|
| A: Registrierte Testverwendung | 200 | 3 von 3 | 3 von 3 |
| B: Privatkonto deklariert | 403 | 0 von 3 | 3 von 3 |
| C: Personenbezug deklariert | 403 | 0 von 3 | 3 von 3 |
| D: Versandaktion angefragt | 403 | 0 von 3 | 3 von 3 |
| E: Unbekannte Anwendung | 403 | 0 von 3 | 3 von 3 |
| F: Direkter Modellweg neben dem Gateway | 200 | 3 von 3 | 0 von 3 |
| G: Kontakttext ohne Inhaltsregel | 200 | 3 von 3 | 3 von 3 |
Was die Ergebnisse für deine Prüfung bedeuten
- Regeln wirkten auf ihrem Weg: Privatkonto, deklarierter Personenbezug, Versandwunsch und unbekannte Anwendung wurden je dreimal mit HTTP 403 abgewiesen, ohne das Modell zu erreichen.
- Der direkte Weg blieb außerhalb: Drei Aufrufe erreichten den Modellweg, ohne einen Gateway-Eintrag zu erzeugen. Ein Protokoll dieses Gateways allein hätte sie nicht gezeigt.
- Eine Angabe ist noch kein Nachweis: Fall G enthielt einen vollständig erfundenen Testkontakt unter .invalid und war als synthetisch deklariert. Das Gateway akzeptierte die Anfrage, ohne den Prompt zu klassifizieren. Das beweist keine Fehlklassifizierung echter personenbezogener Daten.
Was dieser Versuch nicht belegt
Das ist ein eigener kontrollierter Softwareversuch, kein Test eines kommerziellen DLP- oder Shadow-AI-Produkts. Wir haben keine echte Anmeldung, OAuth-Berechtigung, CRM-Änderung, MCP-Aktion oder E-Mail ausgeführt. Die angefragte Versandaktion war nur ein Testfeld. Ebenso wurde weder der gesamte Rechnerverkehr aufgezeichnet noch eine Beschäftigtennutzung untersucht. Drei Wiederholungen derselben Fälle ergeben keine allgemeine Schutzwahrscheinlichkeit.
Für den betrieblichen Aufbau folgt daraus eine Prüffrage: Sind die relevanten Zugangswege erfasst, werden Identität und Rechte tatsächlich verifiziert, und welche Information liefert die eingesetzte Prüfung wirklich? Nutze die Ergebnisse als begrenzten Anschauungsfall, nicht als Freigabe für eine Überwachung.
Präzisierung zu Fall G: Im vorab gespeicherten Plan heißt der Fall „Falsche Datendeklaration“. Diese Bezeichnung war ungenau, weil der Kontakttext selbst künstlich ist. Wir bewahren den Originalplan unverändert und beschreiben das Ergebnis deshalb als Kontakttext ohne Inhaltsregel. Die Zähler ändern sich dadurch nicht.
Rohbelege und Nachbau
Den veröffentlichten Python-Nachbaucode haben wir anschließend in einem separaten Durchlauf mit weiteren 21 künstlichen Anfragen geprüft. Er reproduzierte dieselben Zähler. Die Tabelle und Grafik oben zeigen weiterhin den ersten Durchlauf; wir addieren die Wiederholung nicht zu einer größeren Stichprobe.
- Geprüfter Python-Nachbaucode · PY
- Separater Nachbautest · JSON
- Vorab festgelegter Versuchsplan · JSON
- Alle 21 HTTP-Ergebnisse und Modellantworten · JSON
- Gateway-Metadaten ohne Prompttexte · JSON
- Beobachtete Modellweiterleitungen · JSON
- Modellkennung, Digest und Quantisierung · JSON
- Aufbau und Nachbaukriterien · TXT
Die Ollama-API-Dokumentation beschreibt den verwendeten Generate-Aufruf. Die Hersteller-FAQ erläutert die Bind-Adresse und das Abschalten der Cloudfunktionen. Das sind Dokumentationsbelege; die obigen Zähler stammen aus unserem eigenen Versuch.
Den Nachbau in einer lokalen Testumgebung starten
Benötigt werden Python, Ollama 0.40.8 und das bereits lokal vorhandene Modell mit dem oben dokumentierten Digest. Lade reproduce.py und frozen-design.json in denselben neuen Übungsordner. Der Code installiert nichts und lädt keine Modelle. Er erwartet einen gesonderten lokalen Ollama-Prozess; er ist kein Gateway für produktive Daten.
PowerShell, erstes Terminal im Übungsordner:
$env:OLLAMA_HOST="127.0.0.1:11438"
$env:OLLAMA_NO_CLOUD="1"
ollama serveWenn dieser Testprozess bereit ist, im zweiten Terminal:
python reproduce.py --design frozen-design.json --output eigener-test --ollama-port 11438Die Ports 11439 und 11440 müssen frei sein. Ein vorhandener Ausgabeordner, eine abweichende Laufzeit oder ein anderer Modelldigest führen zum Abbruch. Nach dem Test beendet der Code seine beiden Hilfsserver; den separat gestarteten Ollama-Testprozess stoppst du im ersten Terminal mit Strg+C. Nutze ausschließlich künstliches Material. Der Nachbaucode akzeptiert unbestätigte Deklarationen und bietet keine produktive Zugriffssicherung.
Unser zweiter Versuch: Rechte und echte Testaktionen
Ein erlaubter Lesezugriff ist kein Senderecht. Um diese Grenze tatsächlich auszuführen, haben wir einen zweiten lokalen Aufbau mit zwei getrennten HTTP-Diensten getestet. Zehn vorab festgelegte Fälle wurden je dreimal mit zurückgesetztem Zustand ausgeführt. Unter den 54 protokollierten HTTP-Anfragen waren 30 Versandversuche: Sechs erzeugten je eine neue lokale Outboxzeile; 24 abgelehnte Versuche erzeugten keine.

Was wirklich geprüft wurde
Lesen, Entwürfe und Versand hatten getrennte Zugänge. Das Backend verlangte für den Versand zusätzlich eine einmalige Freigabe für genau das Objekt aus Ticketkennung, Empfänger und Text. Die Freigabe kam von einem separaten, skriptgesteuerten Reviewer-Endpunkt. Nach jeder Anfrage wurden HTTP-Antwort und tatsächlicher SQLite-Zustand vor und nach der Aktion verglichen.
| Fall | HTTP je Wiederholung | Neue Outboxzeilen gesamt |
|---|---|---|
| Ohne Anmeldung lesen | 401 | 0 |
| Künstliches Ticket lesen | 200 | 0 |
| Read-Zugang versucht Versand | 403 | 0 |
| Draft speichern, Versand versuchen | 201/403 | 0 |
| Senderecht ohne Freigabe | 403 | 0 |
| Exakte Freigabe, Versand und Replay | 201/201/409 | 3 |
| Freigabe, geänderter Inhalt, Original | 201/403/201 | 3 |
| Direkter Backendzugriff mit Clientwert | 401/401 | 0 |
| Anweisung im Ticket, Read bleibt Read | 200/403 | 0 |
| Client versucht Selbstfreigabe/Fälschung | 401/403 | 0 |

Welche Grenze daran sichtbar wird
Ein Read-Zugang konnte lesen, aber nicht senden. Senderecht allein genügte ebenfalls nicht. Der exakt freigegebene Inhalt erzeugte eine Outboxzeile; eine Wiederverwendung wurde mit HTTP 409 abgewiesen. Geänderter Text wurde mit HTTP 403 abgelehnt, während das ursprünglich freigegebene Objekt danach noch einmalig zulässig war. Ein formulierter Befehl im künstlichen Ticket veränderte die serverseitigen Rechte nicht.
Ein separater Nachbau mit neuen Ports und flüchtigen Testzugängen reproduzierte dieselben Zähler. Wir addieren ihn nicht zur ersten Stichprobe. In beiden Läufen wurden die eigenen Listener und Threads anschließend beendet; die SQLite-Integritätsprüfung bestand.
Was offen bleibt
Hier lief kein Sprachmodell und kein MCP. Es gab keine echte Person am Freigabepunkt und keine Zustellung per E-Mail. Der Anweisungstext prüft die Serverrechte, keine Reaktion eines Modells und keine Prompt-Injection-Abwehrrate. Parallele Replays, Ablaufzeiten, gestohlene Zugangswerte, TLS, Abstürze und Produktionsbetrieb wurden nicht geprüft. Der Aufbau ist ein Anschauungsversuch, keine einsatzfertige Sicherheitslösung.
Messmethode, Rohdaten und Nachbau
Python 3.12.10, SQLite 3.49.1; ausschließlich Standardbibliothek und erfundene Tickets. Versuchsplan und Codehash wurden vor dem Lauf fixiert. Zufällige Testzugänge blieben im Speicher. Der erste Start scheiterte an der lokalen Netzwerkschranke, bevor eine HTTP-Antwort oder Nebenwirkung entstand; dieser Fehlstart bleibt im lokalen Protokoll. Erst danach wurden die unveränderten Fälle mit erlaubtem Loopback-Zugriff ausgeführt.
- Vollständiger Nachbaucode · PY
- Künstliche Tickets · JSON
- Vorab festgelegter Plan · JSON
- 54 HTTP-Beobachtungen des Erstlaufs · JSON
- Versionen und Cleanup · JSON
- Getrennter Reproduktionslauf · JSON
- Erwartung und Beobachtung je Fall · JSON
- Zehn Fälle als Tabelle · CSV
- Nachbauanleitung und Grenzen · TXT
Lade reproduce.py, fixtures.json und frozen-design.json in denselben neuen Übungsordner. Installiere keine Zusatzpakete. Starte ausschließlich mit künstlichen Daten:
python reproduce.py --output eigener-neuer-laufDas Zielverzeichnis muss neu sein. Die beiden lokalen Testdienste werden vom Programm beendet; deine anderen Prozesse bleiben unberührt. Die SQLite-Datei ist eine lokale Belegdatei dieses Versuchs, keine Vorlage für echte Kundendaten.
Inventarvorlage: vom Produktnamen zum konkreten Datenweg
Ein brauchbarer Eintrag beantwortet: Wer möchte was erreichen, mit welchem Zugang, welchen Daten und welchen Rechten? Notiere offene Fragen ausdrücklich. „Noch ungeprüft“ ist hilfreicher als ein unbegründetes Häkchen bei „sicher“.
Ausgefülltes Beispiel: Supportentwürfe
Vollständig fiktiv: Ein Supportteam möchte aus einer Anfrage einen Antwortentwurf erstellen. Es hat noch keine Freigabe für den vorgesehenen KI-Zugang. Das Beispiel enthält weder echte Kundendaten noch eine Anbieterbewertung.
| Feld | Beispieleintrag |
|---|---|
| Kennung und Verantwortung | TW-SHA-001 · Rolle: Supportleitung |
| Aufgabe | Antwortentwurf aus einer kurzen Produktfrage; kein automatischer Versand. |
| Produkt, Zugang und Version | Noch zu wählen · Arbeitskonto und konkrete Modell-/Funktionsversion offen. |
| Daten und Empfänger | Für den Test nur künstlicher Fragetext; keine Namen, E-Mails oder Anhänge. Externe Empfänger noch zu prüfen. |
| Rechte und Ausgabe | Kein CRM-Zugriff, keine Schreibrechte; Entwurf wird von einer Person geprüft. |
| Status und Maßnahme | Nicht freigegeben für echte Tickets. Synthetischen Test und Zugang prüfen. |
| Nächste Prüfung | Vor Echtdaten-Nutzung sowie bei neuem Konto, Connector oder Aktionsrecht. |
Leere Inventarvorlage herunterladen (CSV) · Ausgefülltes fiktives Beispiel herunterladen (CSV). Beide Dateien lassen sich lokal in einer Tabellenkalkulation öffnen. Ein Download übermittelt keine ausgefüllten Einträge an Tokenwerk.
Bereich / verantwortliche Rolle:
Aufgabe und gewünschtes Ergebnis:
Produkt / Konto / konkrete Version:
Eingabedaten / Empfänger / Aufbewahrung:
Lese- und Schreibrechte / Ergebnisprüfung:
Freigabestatus / offene Fragen:
Erlaubte Alternative / nächster Prüfanlass:Beschränke den Zugriff auf ausgefüllte Inventare passend zum Inhalt. Die Vorlagen verlangen keine Zugangsschlüssel, vollständigen Chats oder Dokumentkopien. Trage solche Inhalte dort auch nicht vorsorglich ein.
Vom Inventar zur Freigabe: dein Starterpaket
Die Werkstatt führt durch drei Aufgaben: Verwendung erfassen, Antrag vorbereiten, echte Entscheidung dokumentieren. Die fünf Prüffragen mit Variantenvergleich übernehmen deine Angaben in einen Antragsentwurf. Eine Datei oder Prüfliste ersetzt keine Prüfung durch die tatsächlich zuständige Rolle.
Ohne JavaScript kannst du den leeren Freigabeantrag als TXT herunterladen und die sieben Starterdateien als ZIP herunterladen. Die Dateien enthalten Inventar, fiktives Beispiel, Antrag, Entscheidungsvorlage, Musterentscheidung, Protokoll und Anleitung.
Vom Antrag zur tatsächlichen Entscheidung
- Eine Verwendung mit Aufgabe, Zugang, Datenkategorien und Rechten erfassen.
- Offene Fragen, einen begrenzten Test mit künstlichen Daten und eine erlaubte Alternative festhalten.
- Den Entwurf über den vorgesehenen internen Abstimmungsweg der zuständigen Rolle vorlegen.
- Nur echte Nachweise und die tatsächlich getroffene Entscheidung dokumentieren. Bei geänderten Daten oder Rechten erneut prüfen.
Das durchgehende Beispiel TW-SHA-001 ist vollständig erfunden. Es enthält keine reale Anbieterprüfung. Komplette Chats, Dokumentkopien und Schlüssel gehören nicht in die Vorlagen.
So nutzt du Selbstcheck und Starterpaket
Die Videoanleitung führt in 2:23 Minuten durch einen vollständig fiktiven Fall: Angaben einordnen, die Prüfliste lesen, eine Alternative vergleichen und einen offenen Antragsentwurf vorbereiten. Mit deutscher Sprachspur, zuschaltbaren Untertiteln und Textfassung.
- Eine konkrete Aufgabe beschreiben und fünf Fragen beantworten; keine echten Dokumentinhalte oder Zugangsdaten eintragen.
- Die vollständige Prüfliste einschließlich weiterer Befunde und nächster Schritte lesen.
- Eine geplante Alternative vergleichen. Ein unbekannter Freigabestatus bleibt offen.
- Ausgangslage oder Alternative ausdrücklich für den Antragsentwurf wählen, offene Angaben ergänzen und die Vorschau prüfen.
- Den Entwurf bewusst exportieren. Ein JSON-Arbeitsstand lässt sich später lokal wieder öffnen.
Sprechertext der Videoanleitung lesen
Du möchtest KI bei der Arbeit einsetzen. Aber welche Daten, Zugänge und Rechte sind dafür vorgesehen?
Der Tokenwerk-Selbstcheck hilft dir, die offenen Punkte zu ordnen.
Beginne mit einer konkreten Aufgabe. In unserem fiktiven Beispiel geht es um Antwortentwürfe für Produktfragen.
Eine kurze Beschreibung genügt. Vertrauliche Inhalte gehören nicht in den Check.
Danach beantwortest du fünf Fragen. Welche Daten sind vorgesehen? Welchen Zugang nutzt du?
Ist genau diese Verwendung freigegeben? Was dürfen verbundene Dienste? Und wer prüft das Ergebnis?
Wir wählen bewusst eine Ausgangslage mit mehreren offenen Punkten.
Die Prüfliste nennt passende nächste Schritte.
Hier geht es zuerst um den Echtdaten-Weg, um Schreib- und Versandaktionen und um die Freigabe.
Das ist eine Orientierung aus deinen Angaben.
Das Tool prüft weder dein Unternehmen noch die tatsächliche Konfiguration.
Du kannst nun eine Alternative vorbereiten.
Künstliche Testdaten, ein vorgesehener Arbeitszugang, keine verbundenen Dienste und eine fachliche Ergebnisprüfung.
Der Vergleich zeigt, welche Prüfpunkte sich verändern. Wichtig! Die Freigabe bleibt ungeklärt.
Eine geplante Alternative ist noch keine genehmigte Nutzung.
Übernimm die gewünschte Fassung in einen offenen Antragsentwurf.
Ergänze die zuständige Rolle und den geplanten Zweck.
Was du noch nicht weißt, bleibt offen.
So entsteht eine Grundlage für die interne Abstimmung.
Die Entscheidung trifft weiterhin die tatsächlich zuständige Stelle.
Den Entwurf kannst du exportieren.
Ein JSON-Arbeitsstand lässt sich später im Tool wieder öffnen.
Vorlagen und Beispiele unterstützen die weitere Abstimmung.
Deine Angaben werden im Tool lokal verarbeitet.
Gespeichert wird dein Arbeitsstand erst durch deinen bewussten Dateiexport.
Sprechertext herunterladen · TXT · Deutsche Untertitel · VTT
Drei Situationen selbst einordnen
Prüfe zuerst Daten und Rechte, dann die gewünschte Wirkung. Die folgenden Fälle sind redaktionelle Übungen, keine gesetzliche Risikoklassifizierung. Überlege jeweils: Was darf jetzt weitergehen, was muss zuerst geklärt werden?
Öffentlicher Produkttext → KI-Entwurf
Fall: Eine Person will einen bereits veröffentlichten Text vereinfachen. Der Zugang ist noch ungeprüft.
Einordnung: Öffentlicher Text verringert den Klärbedarf bei vertraulichen Eingaben, ersetzt aber keine betriebliche Freigabe. Zugang und erlaubten Zweck prüfen, keine zusätzlichen Interna ergänzen und den Entwurf vor Verwendung kontrollieren.
Supporttickets → privates Chatkonto
Fall: Tickets enthalten Namen, E-Mail-Adressen und Bestellinformationen.
Einordnung: Weitere Echtdaten-Uploads anhalten und den internen Datenschutz-/Sicherheitskontakt einbeziehen. Für die technische Erprobung künstliche Beispiele verwenden. Das Entfernen eines Namens allein belegt keine ausreichende Anonymisierung.
KI-Agent → CRM mit Schreibrechten
Fall: Ein Agent soll Daten lesen und ohne Rückfrage Kundeneinträge ändern.
Einordnung: Datenzugriff und Aktion separat prüfen. Zuerst eine abgegrenzte Testumgebung, erforderliche Minimalrechte und einen fachlichen Freigabepunkt vor der Schreibaktion festlegen. Ein funktionierender Lesezugriff ist kein Nachweis für sichere Änderungen.
Priorisiere ungeklärte vertrauliche Eingaben und weitreichende Aktionsrechte. Danach folgen wiederkehrende Abläufe mit vielen Datensätzen oder Beteiligten. Biete für Erprobung einen begrenzten Weg mit Testmaterial an, statt jede Aufgabe ungeklärt liegenzulassen.
Was tun, wenn bereits Daten übertragen wurden?
Stoppe weitere Übermittlungen und informiere den vorgesehenen internen Kontakt. Notiere Zeitpunkt, Kontotyp, vermutete Datenkategorien und betroffene Verbindung, ohne den Inhalt unnötig erneut zu verteilen. Ein möglicherweise offengelegter Zugangsschlüssel gehört in den betrieblichen Sicherheitsprozess.
Ob eine Meldung, Benachrichtigung oder weitere Maßnahme erforderlich ist, hängt vom konkreten Sachverhalt ab. Versuche nicht, das durch das bloße Löschen eines sichtbaren Chats abschließend zu beurteilen. Datenschutz- und Sicherheitsverantwortliche brauchen die relevanten Fakten.
Aus der Bestandsaufnahme wird ein erlaubter Arbeitsweg
- Aufgabe aufnehmen: gewünschtes Ergebnis, benötigte Daten und fehlende Alternative festhalten.
- Einsatz prüfen: Zugang, Empfänger, Aufbewahrung, Rechte und Ergebnisprüfung durch die zuständigen Rollen klären.
- Verständlich entscheiden: erlaubten Umfang dokumentieren oder einen begründeten Ersatz anbieten. Eine Ablehnung ohne Arbeitsweg löst die ursprüngliche Aufgabe nicht.
- Änderungen nachprüfen: bei neuem Kontotyp, Modell, Connector oder Aktionsrecht den Eintrag erneut prüfen; verantwortliche Rolle und nächsten Anlass festhalten.
Eine praktische KI-Richtlinie hält fest, welcher Zugang für welche Daten und Aufgaben vorgesehen ist. Der Prozess braucht eine erreichbare Person, einen überschaubaren Antrag und eine Antwort, mit der das Team weiterarbeiten kann.
Dein erster Schritt: Wähle eine wiederkehrende Aufgabe und fülle dafür einen Inventareintrag aus. Wenn Datenweg oder Verantwortung offen sind, ist genau das das Ergebnis der ersten Prüfung – kein Anlass, eine Freigabe zu behaupten.
Quellen & Methode
Vorgehen und Grenzen
Inhaltlich überarbeitet am 23. Oktober 2026. Vier vollständige Fachtexte (IBM, Palo Alto Networks, Deloitte und ergänzend usd) zur Themenabdeckung ausgewertet; deren Reihenfolge ist keine eigene Google-Rangmessung. Materielle Angaben anhand der verlinkten Primärquellen geprüft. Die Umfrage stammt aus 2025. Datenwege, Inventar und Übungen sind eigene fiktive Beispiele. Keine betriebliche Sicherheitsmessung und kein Wirksamkeitstest eines kommerziellen Erkennungssystems durchgeführt. Die Orientierung ersetzt keine Prüfung des konkreten Einsatzes. Selbstcheck und Freigabe-Starterpaket ergänzt: Das Regelwerk ist eine redaktionelle Orientierung; der Check führt keine technische Untersuchung deiner Systeme durch. Die Musterentscheidung bleibt ausdrücklich fiktiv. Eigener kontrollierter lokaler Softwareversuch am 23.10.2026: sieben vorab festgelegte Fälle mit je drei Anfragen, künstliche Daten, veröffentlichte HTTP-Rohbelege. Das Regelgateway ist eine eigene Konstruktion; seine Deklarationsfelder ersetzen keine Identitäts- oder Inhaltsprüfung. Die am 26.10.2026 ergänzte, vom Nutzer bereitgestellte animierte Videoanleitung zeigt einen vollständig fiktiven Fall anhand der Tool-Oberfläche. Sie enthält eine deutsche Sprachspur, ergänzte Untertitel und eine Textfassung; sie ist kein weiterer Sicherheitsversuch und wird nicht als durchgehende Bildschirmaufzeichnung ausgegeben.
Bei Recherche, Texterstellung und Grafiken wird KI eingesetzt. Welche eigenen Versuche vorliegen und was nur als Beispiel dient, beschreibt dieser Beitrag. Unser Redaktionsstandard erklärt die Anforderungen an Belege und Berichtigungen.
Belege für die Aussagen
Häufige Fragen
Was bedeutet Shadow AI?
Damit ist KI-Nutzung außerhalb der vorgesehenen betrieblichen Freigabe, Verantwortung oder Kontrolle gemeint. Auch Funktionen in bestehender Software können dazugehören.
Ist Shadow AI immer illegal?
Nein. Der Begriff beschreibt zunächst einen ungeklärten organisatorischen Zustand. Rechtliche Folgen hängen vom konkreten Daten- und Anwendungsfall ab.
Reicht es, KI-Webseiten zu sperren?
Eine Sperre kann Teil einer Maßnahme sein. Sie klärt aber weder erlaubte Arbeitswege noch KI-Funktionen in anderen Programmen oder bereits bestehende Integrationen.
Soll ich komplette Promptverläufe für ein Inventar sammeln?
Für eine erste Bestandsaufnahme reicht häufig eine Beschreibung von Aufgabe, Datenkategorien und Kontotyp. Zusätzliche Erhebung und Überwachung müssen selbst geprüft werden.
Was ist der Unterschied zwischen Shadow AI und Shadow IT?
Shadow IT umfasst ungeprüfte IT-Nutzung allgemein. Shadow AI betrifft speziell KI-Verwendungen und ergänzt die Fragen nach Zugängen und Datenablage um Eingaben, Ergebnisprüfung, Modellfunktionen und mögliche Werkzeugaktionen.
Kann freigegebene Software trotzdem zu Schatten-KI gehören?
Ja, wenn eine neue KI-Funktion, ein anderer Kontotyp oder zusätzliche Connector-Rechte außerhalb der geprüften Verwendung liegen. Eine Produktfreigabe beantwortet nicht automatisch jede spätere Einsatzfrage.
Kann eine Netzwerkanalyse alle KI-Prompts erkennen?
Nein. Netzwerkbasierte App-Erkennung und die Erfassung von Inhalten sind unterschiedliche Funktionen. Sichtbarkeit hängt vom technischen Umfang und den erfassten Wegen ab; zusätzliche Inhaltsüberwachung muss selbst datenschutzrechtlich und betrieblich geprüft werden.
Speichert der Shadow-AI-Selbstcheck meine Antworten?
Der Check wertet die fünf Auswahlantworten lokal im Tab aus. Er schreibt sie nicht in eigenen Browser-Speicher oder in die URL und versendet sie nicht an Tokenwerk. Du kannst die Auswahl zurücksetzen und die Prüfliste selbst kopieren oder drucken.
Ist eine fertige Prüfliste eine Freigabe für meinen KI-Einsatz?
Nein. Die Prüfliste zeigt auf Grundlage deiner Angaben nächste Schritte. Nur die zuständige Stelle kann den konkreten betrieblichen Einsatz anhand tatsächlicher Nachweise prüfen und entscheiden. Auch die heruntergeladenen Vorlagen erteilen keine Freigabe.
Was hat der eigene Shadow-AI-Praxistest gezeigt?
In sieben konstruierten Fällen mit je drei Anfragen stoppte unser Regelgateway zwölf Anfragen vor dem Modell. Drei direkte Modellaufrufe fehlten im Gatewaylog; drei synthetische Kontakttexte passierten ohne Inhaltsregel. Das zeigt Grenzen dieses Aufbaus, keine allgemeine Erkennungsquote.
Hat Tokenwerk dafür echte Unternehmensdaten oder KI-Konten überwacht?
Nein. Der Versuch verwendete ausschließlich erfundene Prompts und lokale Testdienste. Es wurden keine Beschäftigten, echten Konten, Kundenunterlagen oder vollständigen Rechner-Datenwege untersucht. Die Messung ist ein abgegrenzter technischer Anschauungsfall.
Was zeigt der Vergleich zweier Arbeitswege?
Du siehst die geänderten Auswahlantworten sowie Prüfpunkte, die neu hinzukommen, bestehen bleiben oder nicht mehr ausgelöst werden. Der Vergleich bewertet deine Selbstauskunft mit denselben redaktionellen Regeln. Er beweist keine Sicherheit und erteilt keine Freigabe.
Welche Angaben übernimmt der Antragsentwurf?
Du wählst ausdrücklich Ausgangslage oder Alternative. Der Entwurf übernimmt diese fünf Antworten, die Aufgabenbeschreibung und deine ergänzten Angaben. Unbekannte Punkte und die betriebliche Entscheidung bleiben offen. Text, Kopie und Druck verwenden denselben Fallstand.
Kann ich meinen Arbeitsstand später wieder öffnen?
Ja. Exportiere deinen Fall bewusst als JSON-Datei und öffne diese später im Tool. Die Datei wird lokal geprüft; erst nach deiner Bestätigung ersetzt sie die aktuellen Angaben. Ohne Dateiexport wird der Fall nicht automatisch gespeichert. Die Datei enthält deine Eingaben unverschlüsselt.
Welche Dateien kann ich aus einem Fall erzeugen?
Der Antragsentwurf ist als TXT und DOCX verfügbar. Inventar und offenes Entscheidungsprotokoll gibt es als CSV, zusammen mit dem Antrag auch als XLSX-Arbeitsmappe. JSON dient der lokalen Wiederaufnahme. Das ZIP bündelt denselben geprüften Fallstand. Alle Dokumente bleiben Entwürfe; die tatsächliche Entscheidung wird nicht erfunden.
Hat der zweite Versuch die Sicherheit von KI-Agenten oder MCP getestet?
Nein. Getestet wurden eigene HTTP-Dienste und deren tatsächliche Berechtigungsgrenzen mit künstlichen Daten. Es lief kein Modell und kein MCP. Ein Anweisungstext im Ticket prüft hier Serverrechte, keine KI-Reaktion oder Prompt-Injection-Abwehr.
Wurden im Aktionsversuch echte Nachrichten versendet?
Nein. Eine erfolgreiche Aktion erzeugte nur einen Eintrag in einer lokalen SQLite-Test-Outbox. Es gab keine externe Zustellung. Der Reviewer-Endpunkt wurde vom Testskript bedient; das ist keine echte menschliche Freigabe.



