# Kontrollierter lokaler Connector-/Aktionstest Eigener konstruierter HTTP-Test mit vollständig künstlichen Tickets. Zwei getrennte Dienste laufen ausschließlich auf `127.0.0.1` mit vom Betriebssystem vergebenen Ports: ein Connector und ein fiktiver Ticketdienst. Der lokale Outbox-Eintrag ist der gesamte „Versand“; es gibt kein SMTP, keine externe Zustellung und keine realen Empfänger. Der Quellcode verwendet ausschließlich die Python-Standardbibliothek. Bearer-Zugänge und einmalige Freigabefähigkeiten werden bei jedem Lauf neu im Speicher erzeugt. Ihre Werte werden weder ausgegeben noch in den Belegen gespeichert. Umgebungs-Proxys werden für die HTTP-Aufrufe ausgeschaltet. ## Vorab festgelegt `frozen-design.json` hält die zehn Fälle, drei Wiederholungen je Fall, erwartete Antworten, Messpunkte sowie die SHA-256-Hashes des Codes und der Fixtures fest. Das Programm prüft diese Hashes vor dem Start. Der Freeze lief vor jeder fachlichen Serverausführung. Der tatsächliche Ergebnisstand steht ausschließlich in `request-results.json`; erwartete Zahlen im Versuchsplan sind keine gemessenen Ergebnisse. Vor jedem Fall werden aktive Entwürfe, aktive Outbox und alle flüchtigen Freigaben zurückgesetzt. Separate archivierte Datenbanktabellen behalten die tatsächlich erzeugten Entwürfe/Outbox-Einträge sowie den Resetverlauf. Das Programm liest die Datenbank vor und nach jedem HTTP-Schritt und vergleicht die Veränderungen mit den erwarteten Beobachtungen. ## Nachbauen Python 3.10 oder neuer; keine Zusatzpakete. Diese drei Dateien müssen nebeneinander liegen: `reproduce.py`, `fixtures.json`, `frozen-design.json`. ```text python reproduce.py --output mein-neuer-lauf ``` Das Zielverzeichnis darf noch keine gleichnamigen Ergebnisdateien enthalten. Der Lauf erzeugt `request-results.json`, `environment.json` und `action-evidence.sqlite3`. Es werden keine bereits vorhandenen Ergebnisse überschrieben. Die beiden Server laufen innerhalb dieses Python-Prozesses, werden im `finally`-Block heruntergefahren und ihre Threads verbunden. Abschließend prüft ein Loopback-Verbindungsversuch, dass die beiden eigenen Listener nicht mehr erreichbar sind. Andere Prozesse werden nicht angefasst. Eine zweite Ausführung mit einem anderen neuen Zielordner ist ein separater Nachbau mit neuen Ports, Zugangswerten, Laufkennung, Zeitstempeln und eigener Datenbank. Sie wird weder zur ersten Stichprobe addiert noch als unabhängiger Unternehmensdatensatz bezeichnet. ## Was „Freigabe“ hier bedeutet Nur der getrennte Backend-Reviewer-Zugang kann eine zufällige einmalige Freigabefähigkeit ausstellen. Sie ist an den SHA-256-Hash des exakt kanonisierten Objekts aus Ticketkennung, Empfänger und Text gebunden. Der Sendeweg verlangt separat das Senderecht und diese gültige Fähigkeit. Nach einem erfolgreichen Outbox-Eintrag ist dieselbe Fähigkeit verbraucht; geänderter Inhalt passt nicht. Der Testtreiber bedient den Reviewer-Endpunkt mit einem eigenen synthetischen Reviewer-Zugang. **Es nimmt keine echte prüfende Person am Versuch teil.** Gemessen wird diese konkrete serverseitige Grenze; der Versuch ersetzt keinen menschlichen Prüfprozess und keine rechtliche oder betriebliche Freigabe. ## Grenzen - Tatsächliches JSON über HTTP; **kein MCP**, keine Prüfung einer MCP-Spezifikation. - **Kein Sprachmodell** und kein kostenpflichtiger Modelldienst. Der Tickettext mit eingebauter Anweisung wird gelesen und danach mit unverändertem Read-Zugang ein Sendeversuch gemacht. Das prüft die Serverberechtigung, keine Modellreaktion und keine Prompt-Injection-Abwehrrate. - Keine realen Konten, personenbezogenen Kundendaten, Unternehmensintegration oder Nachrichtenzustellung. `.invalid`-Adressen werden als Text gespeichert; sie werden nie aufgelöst oder kontaktiert. - Drei Wiederholungen identischer Fälle sind Wiederholbarkeitskontrollen, keine 30 unterschiedlichen Angriffstechniken oder Wahrscheinlichkeitsschätzung. - Kein TLS-/Produktionsaudit, keine Prüfung gestohlener Zugangswerte, paralleler Replays, Ablaufzeiten oder Crashwiederherstellung. Keine allgemeine Sicherheitsgarantie und kein kommerzielles Produkturteil. - Der Source-Freeze ist eine lokale Hashbindung, keine externe Zeitstempelnotarisierung. Vor Veröffentlichung der Belege müssen Ergebnisstatus und Grenzen zusammen gelesen werden. Der Quellcode ist absichtlich eine kleine Versuchsanordnung und keine produktionsfertige Ticketplattform.