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Unter Windows verwendest du den registrierten Uninstaller. Auf macOS entfernst du die beendete App und prüfst zugehörige Dateien. Unter Linux richtet sich der Ablauf nach Installer oder Paketmanager. Modelldaten und Container-Volumes sind eine eigene Entscheidung.

Vorher Modelle und eigene Dateien prüfen

Wenn du nur Speicher für ein einzelnes Modell freigeben möchtest, ist die ganze Deinstallation meist unnötig. Die Anleitung zum gezielten Löschen von Ollama-Modellen führt durch diesen kleineren Schritt. Der Ollama-Einstieg unterscheidet Software, Modell und Oberfläche; daran kannst du prüfen, welchen Bestandteil du tatsächlich entfernen möchtest.

Für die vollständige Entfernung klärst du zuerst drei Punkte:

  • Installationsart: App-Installer, manuelle CLI, Paketmanager, Linux-Dienst oder Docker?
  • Datenbestand: Welche Modelle, Modelfiles und eigenen Konfigurationen sollen erhalten bleiben?
  • Speicherort: Verwendest du den Standardordner oder einen eigenen Pfad über OLLAMA_MODELS?

Notiere die Installation und sichere benötigte eigene Dateien. Ein herunterladbares Basismodell ist nicht dasselbe wie eine selbst geschriebene Konfiguration. Entferne Modellordner erst, wenn du ihre Bedeutung und den vollständigen Pfad geprüft hast.

Entscheidungsbaum: Für ein einzelnes Modell die Modellverwaltung nutzen; für die gesamte Installation den passenden App-, Dienst- oder Containerweg wählen. Verbliebene Daten anschließend separat prüfen.
Die Deinstallation der Laufzeit und das Entfernen gespeicherter Modelle sind getrennte Schritte. Ein eigener Modellpfad oder ein Datenvolume kann nach dem Entfernen der App beziehungsweise des Containers erhalten bleiben.

Windows: Den registrierten Uninstaller verwenden

Bei einer Installation über OllamaSetup.exe registriert der Hersteller einen Uninstaller. Beende Ollama über das Symbol im Infobereich und öffne in Windows die Einstellungen für installierte Apps beziehungsweise „Apps hinzufügen oder entfernen“. Suche Ollama und wähle die Deinstallation.

Die Windows-Dokumentation nennt eine wichtige Ausnahme: Wenn du OLLAMA_MODELS geändert hast, entfernt der Installer die heruntergeladenen Modelle in diesem eigenen Speicherort nicht. Prüfe diesen Ordner deshalb separat.

Zu den dokumentierten Orten gehören %LOCALAPPDATA%\Programs\Ollama für Programmdateien, %LOCALAPPDATA%\Ollama für Protokolle und Updates sowie der Ordner .ollama im Benutzerverzeichnis für Modelle und Konfiguration. Diese Liste ist eine Orientierung zur Prüfung, keine Aufforderung, alle Ordner blind zu löschen.

Eine manuell entpackte Standalone-CLI oder ein damit eingerichteter Dienst kann einen anderen Pfad haben. In diesem Fall reicht der App-Uninstaller nicht als Nachweis, dass auch diese separate Installation entfernt wurde.

macOS: App und verbliebene Daten getrennt behandeln

Beende Ollama vollständig über die Menüleiste. Entferne anschließend die App aus ihrem tatsächlichen Installationsort, üblicherweise dem Programme-Ordner. Wenn du sie an einem anderen Ort abgelegt hast, gilt dieser Ort.

Die macOS-Dokumentation führt App, CLI-Verknüpfung und Datenordner getrennt auf. Prüfe deshalb auch, ob eine Verknüpfung /usr/local/bin/ollama zur entfernten App gehört. Eine andere Ollama-Installation kann ebenfalls einen Befehl dieses Namens bereitstellen.

Mit „Gehe zu Ordner“ im Finder kannst du die dokumentierten Datenorte ansehen. ~/.ollama enthält Modelle und Konfiguration. Weitere benannte Orte sind ~/Library/Application Support/Ollama, Cache-Ordner mit Ollama-Namen und gespeicherte App-Zustände. Prüfe den jeweiligen Ordnerinhalt, bevor du ihn entfernst.

Wir verwenden hier keine Sammelzeile für rekursives Löschen. Der Finder macht den tatsächlich geöffneten Ordner und seinen Inhalt sichtbar. Gerade bei eigenen Modellpfaden oder zusätzlicher Paketmanager-Installation ist diese Zuordnung entscheidend.

Linux: Installationsweg und Dienst prüfen

Bei einer Paketmanager-Installation entfernst du das passende Paket über denselben Paketmanager. Für den offiziellen Installer beschreibt die Linux-Dokumentation getrennte Schritte für Dienst, Bibliotheken, Programmdatei und Dienstkonto.

Beginne mit lesenden Prüfungen:

command -v ollama
systemctl cat ollama

Der erste Befehl zeigt, welches Programm dein Terminal findet. Der zweite zeigt die Dienstkonfiguration, sofern dieser Dienst existiert. Prüfe insbesondere die Startdatei, das verwendete Konto und die Herkunft der Unit. Ein Paket, ein eigener Dienst und der offizielle Installer können unterschiedliche Dateien verwalten.

Wenn der Dienst zur zu entfernenden Installation gehört, dokumentiert Ollama diese Schritte:

sudo systemctl stop ollama
sudo systemctl disable ollama

Wenn systemctl cat ollama die zu dieser Installation gehörende Datei /etc/systemd/system/ollama.service bestätigt und kein Paketmanager sie verwaltet, entfernst du nach Stop und Disable genau diese Unit-Datei und lädst systemd neu:

sudo rm /etc/systemd/system/ollama.service
sudo systemctl daemon-reload

Diese zwei Schritte entfernen die Dienstdefinition, noch nicht Programm, Bibliotheken oder Modelle. Entferne anschließend nur die zuvor zugeordneten Programm- und Bibliotheksdateien nach deinem Installationsweg. Die Herstelleranleitung nennt mehrere mögliche bin- und lib-Verzeichnisse. Verwende den tatsächlich geprüften Pfad; aus einer Zeichenersetzung im gefundenen Programmnamen lässt sich keine verlässliche allgemeine Löschanweisung ableiten.

Modelldaten sowie das vom Installer eingerichtete Konto und die Gruppe werden separat behandelt. Die Dokumentation nennt dafür unter anderem /usr/share/ollama. Entferne das Dienstkonto nur, wenn es ausschließlich für diese Installation angelegt wurde und nicht für weitere Aufgaben benötigt wird. Deine eigenen Modelfiles können außerhalb dieser Verzeichnisse liegen.

Docker und Standalone-Installationen

Bei Docker beendest und entfernst du den zugehörigen Container beziehungsweise das Compose-Projekt über Docker. Ein bloßer Stopp hält die Ausführung an; er entscheidet noch nicht über die gespeicherten Modelldaten.

Ein benanntes Volume kann den Container überleben. Der Guide zu Ollama mit Docker erklärt das Verhältnis von Container und Modellvolume und die Wirkung von docker compose down. Prüfe das richtige Projekt und das richtige Volume, bevor du gespeicherte Daten entfernst.

Für eine Standalone-CLI gilt dieselbe Zuordnung: Beende den gestarteten Prozess oder den eigens eingerichteten Dienst und entferne die dazugehörigen Dateien an ihrem tatsächlichen Ort. Eine andere App namens Ollama wird dadurch nicht automatisch deinstalliert.

Nach der Deinstallation kontrollieren

  • Öffne ein frisches Terminal und prüfe, ob noch eine Ollama-Installation im Suchpfad gefunden wird.
  • Kontrolliere den Autostart beziehungsweise den zugehörigen Dienst oder Container.
  • Prüfe den Modellordner und einen gegebenenfalls eigenen OLLAMA_MODELS-Pfad getrennt.
  • Bewahre gewünschte eigene Konfigurationen und die Angaben zum verwendeten Basismodell auf.

Bleibt ein ollama-Befehl erreichbar, ermittle dessen Pfad. Häufig erklärt eine zweite Installation den Befund. Ein entfernter App-Eintrag und ein weiterhin vorhandener Modellordner widersprechen sich dagegen nicht: Programm und gespeicherte Modelle sind verschiedene Bestandteile.

Den Programmpfad konkret kontrollieren

Öffne nach der Deinstallation ein neues Terminal. Unter Windows PowerShell listet die folgende Abfrage noch auffindbare Befehle und Anwendungen mit diesem Namen auf:

Get-Command ollama -All -ErrorAction SilentlyContinue

Unter macOS oder Linux verwendest du:

command -v ollama

Ein Treffer zeigt dir einen noch erreichbaren Startweg. Prüfe seinen Pfad und die zugehörige Installation. Kein Treffer bedeutet nur, dass diese Shell keinen entsprechenden Befehl findet. Das beweist weder einen leeren Modellordner noch einen beendeten Container. Die PowerShell-Referenz zu Get-Command erklärt die Befehlsauflösung.

Quellen & Methode

Vorgehen und Grenzen

Mit KI recherchierte und erstellte Dokumentationsanleitung. Vier ausgewählte Haupttexte wurden vollständig gelesen und verglichen. Die Betriebssystempfade stammen aus der Herstellerdokumentation; individuelle Installationen können abweichen. Es wurden hier keine Programme oder Modelldaten auf einem Testsystem deinstalliert und kein Speichergewinn gemessen.

Bei Recherche, Texterstellung und Grafiken wird KI eingesetzt. Welche eigenen Versuche vorliegen und was nur als Beispiel dient, beschreibt dieser Beitrag. Unser Redaktionsstandard erklärt die Anforderungen an Belege und Berichtigungen.

Belege für die Aussagen

  1. Ollama: Windows – Uninstall und DateipfadeBelegt: Registrierter Uninstaller, eigene Modellordner und Standalone-CLI · geprüft am 21. Oktober 2026
  2. Ollama: macOS – UninstallBelegt: App, CLI-Link, Modell-, Konfigurations- und Cacheorte · geprüft am 21. Oktober 2026
  3. Ollama: Linux – UninstallBelegt: Dienst, Bibliotheken, Programmdatei und Dienstkonto · geprüft am 21. Oktober 2026
  4. Docker: VolumesBelegt: Getrennter Lebenszyklus von Container und Datenvolume · geprüft am 5. Oktober 2026
  5. Microsoft Learn: Get-CommandBelegt: Lesende Suche nach verfügbaren Befehlen und Anwendungen einschließlich aller Namens-Treffer. · geprüft am 21. Oktober 2026